80 Jahre Gemeinde Olbernhau

Anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Gemeinde Olbernhau wurde ein Festwochenende initiiert, das viele schöne Begegnungen und Höhepunkte sah.

Auftakt der Festlichkeiten war am Samstag um 15.00 Uhr das alljährliche Gemeindefest auf dem Kirchengrundstück in der Blumenauer Straße 7. Im Vorraum der Kirche war ein üppiges Kuchenbüfett aufgebaut. Draußen ermöglichte ein großes Zelt mit Tischen und Stühlen das Essen an der frischen Luft. Für die Kinder war unter einem extra Zelt eine Bastelstraße vorbereitet, die nicht nur bei den zahlreichen Kindern guten Anklang fand.

Noch während der letzten Vorbereitungen in der Mittagszeit hatte es geregnet und auch beim offiziellen Beginn war der Himmel recht trübe. Es dauerte aber nicht lang, bis die Sonne aufzog und auch die letzten Wolken verscheuchte – zur Freude aller – vor allem der Tischtennisbegeisterten und der kleinen Bobbycarpiloten.

Neben zahlreichen Gemeindemitgliedern konnte der Vorsteher, Hirte Rainer Friedel, viele „ehemalige Olbernhauer“ sowie Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Radebeul begrüßen, die der im letzten Jahr ausgesprochenen Einladung zu einem Gegenbesuch gern gefolgt waren.

Schöne (Wieder-)Begegnungen und Gespräche – zunächst bei Kaffee und Kuchen, später am Abend bei gegrillten Würstchen und Steaks – schufen eine herzliche Atmosphäre.

Nachdem den Interessierten im Kirchensaal einige Anekdoten aus der Gemeindechronik vorgetragen worden waren und die Orgel vorgestellt worden war, konnten alle Räumlichkeiten der Kirche besichtigt werden. Im Ämterzimmer bestand die Möglichkeit, die Geschichte der Gemeinde in einem Videofilm anzusehen.

Spontan bildeten draußen – bei nun strahlendem Sommerwetter – Sängerinnen und Sänger aus Radebeul und Olbernhau einen Chor und sangen etliche Lieder aus der Jugendmappe.

Viel zu schnell war das Ende des Gemeindefestes erreicht und nach Verklingen des gemeinsamen Abschlussliedes „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“ verabschiedeten sich alle. Der Busfahrer erwartete bereits die Radebeuler für die Rückfahrt.

Am Sonntag früh hielt Bezirksältester Thomas Flemming den Gottesdienst. Diesem lag das Bibelwort Psalm 14, 2 zu Grunde:

„Der Herr schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.“

Für den Nachmittag hatten Sänger und Instrumentalisten der Gemeinde ein festliches Singen und Musizieren zum Jubiläum vorbereitet.

Der feierlichen Konzerteröffnung des Chores mit „Heut ist der Tag des Herrn“ folgte die Begrüßung durch Bezirksevangelist Volkmar Pallent.

Unter der Leitung von Matthias Maschek boten die Mitwirkenden überwiegend bekannte Stücke aus dem Liedgut der Neuapostolischen Kirche dar, teils in interessanten Bearbeitungen wie das „Ich bete an die Macht der Liebe“. Anspruchsvoller Höhepunkt war die F.-Deis-Vertonung von „Lobe den Herrn, meine Seele“, mit der sie das Publikum begeisterten. Besonders erfreute der Kinderchor mit seinen beiden Liedern „Sing mit mir ein Halleluja“ und „Lasst die Herzen immer fröhlich“ die Besucher.

Nach einem wohltuenden Applaus für alle Mitwirkenden verabschiedete Bezirksevangelist Pallent die Konzertbesucher mit dankenden Worten nach einem innigen Gebet. Der musikalische Lobpreis des Chores „O großer Gott, wie herrlich ist dein Werk“ setzte den Schlusspunkt unter ein wahrhaft festliches Wochenende.

RM/SSR