Mehr als 30 Jahre Gott gedient

Mit diesem Hinweis auf seine langjährige Tätigkeit im Werk des Herrn wurde unser Priester Matthias Maschek in den Ruhestand versetzt.

Dem Gottesdienst, den Apostel Gerald Bimberg durchführte, und zu dem auch die Gemeinden Deutschneudorf und Rübenau eingeladen waren, lag das Bibelwort 1. Chronik 16,35 zugrunde:

"Hilf uns, Gott, unser Heiland und sammle uns und errette uns von den Heiden, dass wir deinen heiligen Namen preisen und dir Lob sagen!"

Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf das Lied des Chores ein ("O Jesu, du seligste Ruh", CM 187). "..., mache mich selig, ich danke es dir", dies empfand der Apostel als Wunsch der Gemeinde, selig zu werden und Gott dafür zu danken.

Eingehend auf das Bibelwort betonte der Apostel, in diesem Vers sei auch von Tröstung die Rede und von einem Zuspruch Gottes. Die versammelte Gemeinde möge daraus Kraft schöpfen. Der Gottesdienst ist eine Mitteilung Gottes an die Gemeinde, so der Apostel weiter. Gott ist unsere Errettung.

Der Apostel stellte die Frage in den Raum: Wann ist Gott unsere Errettung? Er gab auch gleich die Antwort: Wenn wir unsere Notsituation selbst erkennen.

Sprechen wir als Menschen von Errettung, so denken wir an die Errettung aus irdischer Not und unseren Sorgen. Gott jedoch meint eine andere Errettung. Wenn wir sein Errettungsangebot annehmen, haben wir Heil und die Gemeinschaft mit Gott. Voraussetzung ist unser Glaube, und dieser ist eine Gabe Gottes.

Wie gelingt es mir, Gott in mein Leben aufzunehmen? Der Glaube ist etwas Praktisches und eine Beziehung zwischen mir und meinem Gott, so der Apostel weiter. Gott will durch die Predigt meinen Glauben stärken.

Bezirksältester Thomas Flemming ging in seinem Predigtbeitrag ebenfalls auf das Lied des Chores ein und fragte:

  • Wie weit sind wir vorangekommen?
  • Wie sieht es mit dem Danken aus?

Er gab darauf die Antwort: Wenn wir selig werden, dann sind wir auch dankbar und halten die Dankbarkeit hoch.

Zur Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl betonte der Apostel: Die Kraft für unser Handeln kommt vom Heiligen Geist. Die Feier des Heiligen Abendmahls ist auch eine Zusage Gottes. Er will uns nicht bestrafen, sondern uns helfen und vergeben.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurde Mattheo Kreher versiegelt.

Anschließend kam für die Gemeinde, besonders für den Gemeindechor, ein wehmütiger Augenblick. Unser langjähriger Priester und Dirigent Matthias Maschek wurde in den ersehnten Ruhestand versetzt. Er diente viele Jahre als Kinderlehrer, Priester und als Gemeindedirigent in unserer Gemeinde. Viele sichtbare und unsichtbare Tränen der Dankbarkeit sind geflossen. Vor allem für unseren Gemeindechor ging eine Ära zu Ende. Der Chor verabschiedete sich bei unserem Dirigenten mit seinem Lieblingslied "Der Herr ist mein Hirt" (CM 180). Manch ein Sänger, der nicht mehr aktiv im Chor ist, hat sicherlich innerlich mitgesungen. Wir wünschen unserem Dirigenten alles Gute für den Ruhestand.

Als neuer Gemeindedirigent wurde Diakon Roger Maschek beauftragt, der vielen als Initiator der Geistlichen Abendmusik bekannt sein dürfte. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles erdenklich Gute, viel Segen und die nötigen Kräfte.

Kerngedanken aus dem Gottesdienst

  • Der Gottesdienst ist eine Mitteilung Gottes an uns.
  • Gottes Errettung ist unser Heil und die Gemeinschaft mit Gott.
  • Der Glaube ist eine Gabe Gottes.
  • Gott will durch die Predigt unseren Glauben stärken.
  • Errettung heißt: Gott schenkt mir seine Gnade.
  • Die Hilfe Gottes gilt ein Leben lang.
  • Das Heilige Abendmahl ist eine Zusage Gottes.
  • Die Kraft für unser Handeln kommt aus dem Heiligen Geist.
  • Tröstung ist eine Zusage Gottes.

Text und Fotos:skei