Ich wünsche uns die Gnade des Herrn

Mit diesem Gruß an die versammelte Gemeinde begann unser neuer Apostel, Rolf Wosnitzka, die Predigt bei seinem ersten Besuch in Olbernhau.

Mit freudigen Herzen erwartete die Gemeinde Olbernhau diesen Gottesdienst. Lange vorher war schon die Spannung auf diesen Tag zu spüren.

Bei seinem Antrittsbesuch verwendete der Apostel das Bibelwort Apostelgeschichte 4, 31:

„Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt, und redeten das Wort Gottes mit Freimut.“

Weihnachten, so der einleitende Gedanke unseres Apostels, ist die Menschwerdung Gottes. Die Adventszeit dient als Vorbereitung auf dieses Fest.

In unserer Welt ist diese stille Zeit, die Zeit der Düfte, die Zeit der inneren Einkehr, leider etwas in den Hintergrund getreten. Jedoch in den Gottesdiensten, so der Wunsch des Apostels, wollen wir wieder zur Ruhe und zur inneren Einkehr kommen.

Wir warten auf unseren Heiland. Der Tag seines Wiederkommens ist für uns zu einer unverrückbaren Größe geworden. Das ist unser Advent, der unser Leben bestimmt.

Der Apostel führte weiter aus, dass es Kraft und Überwindung kostet, unser hohes Ziel zu erreichen. Es ist nicht immer leicht, sich zu bewähren. Dazu brauchen wir Unterstützung. Die bekommen wir in einem jeden Gottesdienst. Wo sich so eine Gemeinde zusammentut, muss der Satan weichen.

Was soll eine gläubige, vom Geist erfüllte Gemeinde kennzeichnen? Sie

  • verkündigt freimütig das Evangelium,
  • lässt den Geist der Liebe, den Geist der Versöhnung wirken,
  • ist bemüht, ein Herz und eine Seele zu sein,
  • geht den Glaubensweg mit Freuden,
  • bleibt beständig in der Nachfolge.

Unser Bezirksältester Thomas Flemming unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Worte des Apostels. Mit dem kalendarischen Ende des Advents ist nicht alles vorbei. Wir bereiten uns beständig auf das Kommen des Herrn vor.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes fand eine Heilige Versiegelung statt, und unserem Diakon, Andre Mehner, wurde das Priesteramt anvertraut.

Skei