Haus der Heimat - die Gemeinde Olbernhau

Seit einem seiner ersten Besuche in der Gemeinde verbindet Bezirksapostel Klingler den Begriff „Haus der Heimat“ mit Olbernhau. Bei seinem letzten Besuch Anfang Januar 2016 bekräftigte er dies noch einmal: „Ihr seid wirklich ein Haus der Heimat.“

Ein Museum in der Stadt, das den Namen „Haus der Heimat“ trägt, war dem Bezirksapostel auf der Fahrt zu einem seiner ersten Gottesdienste in Olbernhau ins Auge gefallen und hatte ihn bewegt, diesen Titel auf die Gemeinde zu übertragen. Seitdem hat er dies nicht vergessen. Zum Abschied löste er dadurch in der Gemeinde viel Herzensbewegung aus. Mit großer Freude und Dankbarkeit, jedoch auch mit einem wehmütigen Herzen, erlebten die Geschwister diesen denkwürdigen Gottesdienst.

Er stand unter dem Bibelwort Johannes 1, 18:

„Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.“

Zu Beginn brachte der Bezirksapostel der Gemeinde seine Wünsche für ein Jahr des Friedens und des Segens entgegen. Jeder möge glücklich sein in seinem Umfeld.

Auf das Jahresmotto „Mit Christus siegen“ eingehend ermutigte der Bezirksapostel dazu, gemeinsam durch Trübsal, Not und Widerwärtigkeiten zu gehen und das von Gott gegebene Licht auf dem Glaubensweg einzusetzen.

Zu dem vorgelesenen Bibelwort führte der Bezirksapostel u.a. aus:

Jesus war der einzigste, der den Vater beschreiben konnte. Durch Christus ist es den gläubigen Menschen möglich geworden, das Wesen Gottes zu erkennen. Ohne Glaube kann man die Existenz Gottes nicht erfassen. Gott verkörpert die Liebe, die Gnade und die Vollkommenheit.

Jesus hat im Gegensatz zu vielen unvollendeten Werken in der Menschheitsgeschichte aus Liebe zu seinem Vater den Heilsauftrag vollendet. In Jesu Wesen wollen wir hineinwachsen und beständig daran arbeiten, den Sieg zu erringen.

Es ist etwas Großes, wenn wir uns in der Gemeinde wohlfühlen können. Unser Wunsch ist es, am Tag des Herrn mit der unsichtbaren Gemeinde vereint zu sein.

Die Gemeinde erlebte jedoch nicht nur einen Abschied, sondern auch einen Willkommensgruß von unserem neuen Bischof Ralph Wittich. Er betonte das „Wir-Gefühl“ im Christsein:

  • wir wollen mit Christus siegen,
  • gemeinsam wollen wir die Liebe Gottes genießen,
  • gemeinsam wollen wir von der Barmherzigkeit sprechen.

An Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Bezirksapostel für alle Gebete und für alle Mitarbeit.

Text und Fotos:skei