Das Evangelium, ein wunderbarer Schatz

Am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 besuchte Apostel Rolf Wosnitzka die Gemeinde Olbernhau. Zum Gottesdienst waren auch die Geschwister aus Deutschneudorf und Rübenau eingeladen.

Unser Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort 2. Korinther 4, 7 zugrunde:

„Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.“

Zu Beginn sang der Chor „Bis hierher hat mich Gott gebracht.“ (CB 98). Der Inhalt des Chorliedes zeugt davon, so der Apostel, dass wir uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen. Auch wenn uns unser Gott und Vater scheinbar nicht versteht, so hat er uns nicht aus seiner Vorsorge entlassen. Mögen wir immer in der Erkenntnis stehen, dort, wo unser Gott geholfen hat, wird der Segen sichtbar. Wir wollen auch weiterhin bitten: Segne mich, mein Gott und Vater.  Ein jeder Einzelne hat gewisse Erwartungen mitgebracht und dann bitten wir: Vater hilf!

Das Evangelium, ein wunderbarer Schatz

Diese Aussage ist bis heute aktuell. Das Evangelium beinhaltet den Schatz des Glaubenkönnens. Evangelium heißt: Gott hat dich lieb, so wie du bist, in deinen Nöten, in deinen Bemühungen. Diesen Schatz bewahren wir in uns auf. Weil wir unvollkommen und sündhaft sind, ist es unser Wunsch, Jesu immer ähnlicher zu werden.

Der Schatz des Evangeliums ist wie Gold und wird uns durch unvollkommene Menschen entgegengebracht. Daran wollen wir nicht Anstoß nehmen, sondern am Evangelium festhalten, denn Gold bleibt Gold. Dieser Schatz ist Richtschnur für unser irdisches Leben und dient der Vorbereitung auf unser ewiges Leben.

Bezirksältester Thomas Flemming nahm in seinem Predigtbeitrag noch einmal auf das anfangs gesungene Chorlied Bezug. Bis hierher hat der Herr geholfen bedeutet: Gott war immer da, ist da und wird immer da sein. Erst beim Betrachten des gesamten Weges werden wir erkennen können, dass der liebe Gott alles wohl gemacht hat.

Wie sieht es in deinem Herzensgefäß aus? Kann der liebe Gott etwas in dein Herz legen?

In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wies der Apostel  auf einen besonderen Punkt hin: Die Schwachheit des irdenen Gefäßes soll keine Entschuldigung sein, sondern weil wir unvollkommen sind, gehen wir zu Jesus hin, um Jesus ähnlicher zu werden.

Anschließend spendete unser Apostel zwei verlangenden Seelen das Sakrament der Heiligen Versiegelung.