Gott nimmt Einfluss auf mein Leben-ich lasse es zu

Und jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient. Philipper 2, 4

Dieses Bibelzitat passte in wunderbare Weise zu den Segensspendungen, die am Sonntag, 18.05. in unserer Gemeinde Olbernhau gespendet wurden.

Zum einem erhielt unsere Konfirmandin, Alea Friedel, ihren Segen zu ihrem Bekenntnis zu Gott zu unserer Gemeinde. Zum anderen wurde auch der Segen zur Goldenen Hochzeit von Hartmut und Birgit Geisdorf gespendet.

Konfirmation heißt bestätigen, festmachen, unterstreichen.Unser Bezirksevangelist, Arndt Melzer, der diese Segensspendungen durchführte, betonte in seiner Predigt, heute geht es darum, Entscheidungen selbst zu übernehmen. Die Eltern, die Lehrer haben eine Spur gemacht. Jetzt ist der Punkt gekommen, aus dieser vorgegebenen Spur zu fahren, ins Freie, die Glaubensentscheidungen selbst zu übernehmen. Es kommen Herausforderungen, es müssen Entscheidungen getroffen werden. Die beste Entscheidung ist Gott mit ins Lebensboot zu nehmen.

Im Gelübte heißt es. Ich übergebe mich dir. Der Gedanke dahinter soll lauten: Ich vertraue dir.

Und jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient.

Als Menschen, als Christen sollen wir auch mal über den Tellerrand schauen. Andere Menschen interessieren uns auch. Ein wegweisendes Beispiel ist der barmherzige Samariter. Er hat uneigennützig dem anderen geholfen, ohne Ansehen der Person.

Unsere christliche Lebenseinstellung sei stets:

  • kläre dein Gottesverhältnis,
  • kläre dein Menschenverhältnis,

Auch wenn es Mühe macht, es ist ein beglückendes Gefühl, anderen Gutes zu tun, das Miteinander zu stärken.

Macht diese Erfahrung, so der Rat an uns alle.

Es stärkt die Bindung in der Gemeinde, in der Gemeinschaft.

Diese Erfahrung hat auch unser Goldenes Paar, Hartmut und Birgit Geisdorf in ihrer Ehe praktiziert. Sie haben miteinander geredet, sich gegenseitig gestärkt und zusammengehalten. Dies sei für uns alle unser Maßstab, unser Vorbild, unsere Meßlatte.

Wer sich nur um sich selbst kümmert, dessen Weg führt in die Isolation.

Lasst uns jetzt Gutes tun.

Was ist das Gute? Das Gute ist nicht urteilen, nicht beurteilen, nicht verurteilen. Das Gute ist den anderen verteidigen, auch mal gegen den Strom schwimmen, den anderen in Schutz nehmen, auch mal seine Perspektive einnehmen. Wir wollen immer im Blick haben: Was dient den anderen?

Möge es uns der Herr gelingen lassen.

Wir wollen auch weiterhin unsere Konfirmandin auf ihrem Weg begleiten.